Kurzinfo
Das TerrorMuseum ist bis jetzt unser extensivster Haunt gewesen, der erstmals pneumatische Props benutzte. Wir hatten knapp 65 Trick-Or-Treaters („TOTs“), die erst ihre Süßigkeiten bekommen haben, nachdem Sie es geschafft hatten, dass TerrorMuseum zu durchqueren. Wie schon im Jahr zuvor haben wir unseren Haunt diesmal wieder auf dem Dachboden des Hauses, in dem wir wohnen, aufgebaut. Hier noch einmal herzlichen Dank an unseren Vermieter, der uns dies ermöglicht hat.

 

Probleme
In diesem Jahr haben wie schon im letzten Jahr die Lichtschranken wieder einige Probleme gemacht, weshalb wir für Halloween 2005 auf jeden Fall bessere Lichtschranken verwenden werden. Auf Grund der Lichtschranken war es auch nicht möglich, Nebel im Haunt selbst zu verwenden, da durch die Reflektionen der Flackerlampen auf dem Nebel selbst die Lichtschranke ausgelöst wurde.

Neues
Wir hatten zudem am Ende des Haunts sowie zeitweise auch mitten im Haunt einen bzw. zwei Actors, die die Besucher zum Teil sehr erschreckt haben. Zudem hatten wir in der Nähe des Ausgangs eine Infrarot-Kamera befestigt, die es den Partybesuchern ermöglichte, am Fernseher in der Wohnung zu sehen, wie die anderen Besucher oder TOTs erschreckt wurden.

Props
Wir hatten in diesem Jahr das erste Mal drei (funktionsfähige!) pneumatische Props, die wir selbst entwickelt und gebaut haben. Alle Props wurden vollautomatisach (mikroprozessorgesteuert) bewegt und automatisch durch Lichtschranken aktiviert. Gegenüber Bewegungsmeldern haben Lichtschranken den Vorteil, dass eine Auslösung sehr präzise gesteuert werden kann, wohingegen bei PIR-Bewegungsmeldern die Aktivierung technikbedingt nicht punktgenau festgelegt werden kann.

Fright Doors
Hierbei bewegten sich die Türen mehrfach nach Aktivierung auf sehr heftige Art und Weise, als ob die dahinter stehende (unechte) Person dort eingesperrt worden wäre und herausgelassen werden möchte. Dazu wurde auch eine entsprechende digitale Sprachausgabe aktiviert.

Jerker
Dieses Prop hat so gut wie 100% der Besucher so richtig erschreckt. Nach Aktivierung schnellte es innerhalb von weniger als einer Drittelsekunde nach vorne, zudem wurde auch hier ein digitaler Sound (Schrei) abgespielt.

Bloody Grabber
Sieht zugegeben etwas seltsam aus, da der Kopf nicht an den Armen befestigt ist und so nur die Arme (mit Hemd!) nach vorne schnellen. Da dieses Prop jedoch tief gelegen eingebaut wurde, hat dies bei Aktivierung viele erschreckt, da die Arme um ca. 30cm mehrfach nach vorne schnellten.

Feedback
Alle, die den Haunt besucht haben, waren sehr davon begeistert. Probleme bereiteten teilweise nur die zwei baubedingten (Dachstützbalken) überstehenden Balken, die im nächsten Jahr auf jeden Fall besser gesichert werden müssen, um nicht zu Stolperfallen zu werden. Insbesondere die TOTs fragten häufig, ob im folgenden Jahr erneut „so etwas“ wieder stattfinden wird. Natürlich!

Fotos
Alle Fotos wurden mit Blitzlicht aufgenommen, weshalb der gruselige Effekt auf den Fotos nicht unbedingt erkennbar ist, da es in dem Haunt sehr dunkel war.