Irgendwie ist das (langsam) unheimlich. Ein eiskalter Schauer jagt dir den Rücken runter. Du bist fertig mit den Nerven. Aber noch lange nicht mit den Einladungskarten für deine höchstpersönlich veranstaltete Halloweenparty. Wie willst du jetzt deine Gäste das Gruseln lehren?

Deine Ansprüche an die perfekte Einladung

Die Turmuhr tickt unaufhörlich. Nur noch wenige Minuten bis zur Geisterstunde. Dann beginnt der Spuk von vorne und Du zermarterst dir wieder die ganze Nacht den Kopf darüber, wie du innerhalb der verbleibenden Zeit mit einer möglichst ansprechenden Einladungskarte die Gäste in deinen Bann ziehen kannst. Mit ein paar grundsätzlichen Vorüberlegungen kannst Du bereits Ordnung in Dein gedankliches Durcheinander bringen:

  1. Das Motto der Halloweenparty: Du servierst deinen Gästen glibbrige Gehirne bei einem echten Horrordinner? Deine Gäste verwandeln sich (daraufhin) in gruselige Gestalten bei einem Kostümfest? Zombies, Vampire und Hexen treten in einem musikalischen Karaokewettstreit gegeneinander an? Egal, wie abgefahren dein Motto ist. Anhand deines gewählten Mottos wird es bereits um einiges leichter die passende Einladungskarte (im Handel) zu finden/zu basteln/zu gestalten.
  2. Die Anzahl der Gäste: Wie viele Gäste sollen zu deiner Halloweenparty erscheinen? Je genauer du deine Vorstellungen definieren kannst, umso besser kannst du kalkulieren. Das betrifft sowohl den Preis, den du für die Anzahl der Karten (die du im Handel erwirbst) veranschlagen musst, als auch die Materialmenge beim Basteln (spezielles Papier etc.) inkl. der damit verbundenen Kosten.
  3. Die Botschaft: Deine Karte sollte möglichst individuell zu deinem gewählten Motto passen. Die Aufmachung bzw. das Design ist deshalb entscheidender, als der eigentliche Text. Eine Karte, die dein Motto verkörpert, die auf deine Location hinweist (z.B. Schloss etc.) oder mit Special Effects (blutiger Schriftzug etc.) versehen ist, wird mehr Aufmerksamkeit erzeugen als eine beliebig gewählte Karte.

Einladungskarte aus dem Handel

Mit diesen Vorbereitungsmaßnahmen kannst du nun in Geschenk- & Souvenirshops pilgern und nach der passenden Karte Ausschau halten. Leider führen die meisten Shops nur eine begrenzte Auswahl von individuellen Halloweeneinladungskarten. Je spezieller also deine Mottoparty ist, umso weniger Erfolg wirst du bei deiner Suche haben. Entschädigt wirst du nur mit einem vergleichsweise geringen zeitlichen Aufwand und einem überschaubaren finanziellen Risiko.

Mit Schere und Papier zur Halloweenparty

Auf den letzten Drücker ein wahres Kunstwerk zu basteln, dass die Gäste fasziniert, sobald sie die Karte in den Händen halten, ist dagegen schier unmöglich. Allein die Materialbeschaffung und die notwendige Konzentration sowie das handwerkliche Geschick bei der Umsetzung erfordern einen gewissen zeitlichen Rahmen. Silhouetten, die gruseligen Locations ähneln (Geisterschlösser etc.). Untote, die wirken, als wären sie am Leben. Blutige Schriftzüge. All das sind beliebte Motive, um dem muss man dann eben einen hohen zeitlichen sowie auch finanziellen Aufwand in Kauf nehmen.

Digital optimal?

Künstlerisch aktiv sein? Nach eigenen Vorstellungen Karten in unbegrenzter Stückzahl produzieren? Und Entwürfe einfach aussortieren? Das geht natürlich auch. Das ist keine Zauberei. Das nennt sich Einladungskarten digital gestalten. Im World Wide Web existieren dutzende von Angeboten, bei dem der User entweder mit einer Vorlage oder völlig frei seine individuelle Einladungskarte gestalten kann. Lediglich ein
Drucker wird benötigt.